Was wir tun

Was wir tun

Durch die bundesweite Vernetzung stärkt CLAIM zivilgesellschaftliche Akteure. Wir setzen Entwicklungen, die das Gemeinwohl Deutschlands und Europa gefährden, Information und Prävention entgegen.

Wir vernetzen und unterstützen aktuell 35 Organisationen, die sich gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus engagieren. Wir schaffen effektive Strukturen für fachlichen Austausch und Kooperation in Deutschland und in Europa und unterstützen Organisationen und Projekte, notwendige Kompetenzen weiter auszubauen. CLAIM wurde im Oktober 2017 in Deutschland als Netzwerk gegründet.

Durch gemeinsame Kampagnen schaffen wir bundesweite Sichtbarkeit für islamfeindliche, antimuslimische und rassistische Tendenzen und deren Auswirkungen. Wir koordinieren den Tag gegen antimuslimischen Rassismus an jedem 1. Juli, fassen die Aktionen, die in verschiedenen Städten stattfinden, zusammen und machen sie bundesweit sichtbarer.

Durch Publikationen, Konferenzen und thematische Arbeitsgruppen setzen wir wissenschaftliche und praxisbezogene Impulse und damit auch wenig diskutierte Aspekte auf die Agenda.

Wir positionieren die Anliegen der Organisationen und Betroffenen gegenüber politischen Entscheidungsträger*innen, um an entscheidenden Punkten mehr Aufmerksamkeit und größeres Engagement zu erreichen.

Kompetenznetzwerk Islam- und Muslimfeindlichkeit

Das Ziel des Kompetenznetzwerkes Islam- und Muslimfeindlichkeit ist es, die Expertise zum Themenfeld Islam- und Muslimfeindlichkeit/antimuslimischer Rassismus zu bündeln, zu verbessern und für die Bereiche Bildung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zur Verfügung zu stellen. Das Ziel:  antimuslimischen Rassismus in der Gesellschaft abzubauen.

Das Kompetenznetzwerk besteht aus den drei bundesweit tätigen Organisationen CLAIM/Teilseiend e.V., der Arbeits­ge­mein­schaft der Evange­li­schen Jugend in Deutschland (aej) und dem Zentrum für Europäische und Orien­ta­lische Kultur e.V. (ZEOK).

Mehr dazu unterunt: kompetenznetzwerk-imf.de

I Report

2018 wurden insgesamt 910 islamfeindliche Straftaten gezählt; die Zahl der dabei Verletzten hat im Vergleich zu 2017 deutlich zugenommen und lag 2018 bei 74 Personen. Doch das Problem ist viel größer: Die Dunkelziffer islam- und muslimfeindlicher Straftaten wird von Expert*innen auf das Achtfache geschätzt.

In Zusammenarbeit mit der Dokumentations- und Beratungsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus in Österreich und der Paris Lodron Universität Salzburg arbeitet CLAIM daran,  die Zahl antimuslimisch motivierter Übergriffe und Diskriminierung besser zu erfassen und sichtbar zu machen: Durch einheitliche Datenerfassung der islam- und muslimfeindlichen Übergriffe und eine verbesserte Meldemöglichkeit für Betroffene.

Mehr dazu unter: www.i-report.eu